„CORONA“ und die Zuversicht


There is a crack in everything
That’s how the light gets in.

(Leonard Cohen)

„Corona“ und die Zuversicht –

Welche Welt wünschen wir uns zutiefst in unserem Herzen? Jenseits aller düsteren Gedanken, die uns angesichts des Zustandes dieser Welt in Atem halten? Was stärkt uns den Rücken und gibt uns Hoffnung, wenn die gesellschaftlichen Bedingungen immer rauer werden? Wenn Werte wie Freiwilligkeit und Selbstverantwortung zunehmend durch Zwang und Kontrolle abgelöst und unser Zusammenleben im Namen der „Gesundheit“ immer ärmer und steriler zu werden drohen?

An einem wunderschönen Platz in Ostholstein wollen wir an diesem Wochenende gemeinsam innehalten und uns gegenseitig stärken. Anstatt ins endlose Rad der Diskussionen und politischen Dimensionen der aktuellen Krise einzusteigen, wollen wir vielmehr im gemeinsamen Kreis und in der Natur den folgenden Fragen nachspüren:

Welche Spuren haben die letzten anderthalb Jahre in mir persönlich hinterlassen? Was war schmerzlich, was durfte sich heilsam entfalten?

Wo finde ich in meinem gegenwärtigen Leben Kraft und Zuversicht? Bin ich getragen vom Zusammenhalt mit anderen Menschen, die mich stärken?

Wo bin ich angebunden an etwas Größeres, das über die menschliche Gemeinschaft hinausweist? Die Natur, die Schöpfung, „das große Ganze“ – wie auch immer wir es nennen mögen.

Und welche – vielleicht bisher verborgenen – Kräfte setzt die gegenwärtige Krise in mir frei?

Neben den Zeiten, in denen wir in diesen Tagen miteinander im Kreis sitzen und uns „von Herz zu Herz“ zuhören, gehen wir immer wieder in die Natur, um uns rückzuverbinden, unsere Verwurzelung zu spüren und den erhellenden Einsichten aus dieser anderen Sphäre Raum zu geben.

In die Lebenswelt der Tiere und Pflanzen, der Steine und Sterne einzutauchen und uns dort gespiegelt zu sehen, erfüllt uns mit neuer Energie und oft mit unerwarteten Perspektiven auf unser menschliches Sein. Wir erleben uns im Kontakt mit den Elementen: vertrauen uns der Erde an, waschen Schmerzhaftes und Verkrustetes mit den „Wassern des Lebens“ ab, singen und tanzen am Feuer und genießen den Wind auf unserer Haut, der uns daran erinnert, dass wir getragen werden, wenn wir unsere Flügel ausbreiten und vertrauensvoll wagen zu fliegen.

“The birds they sang
At the break of day
,Start again’
I heard them say
Don’t dwell on what
Has passed away
Or what is yet to be…”
(Leonard Cohen)

Termin, Ort und Kosten, Infos und Anmeldung.

  •  1.-3. Oktober 2021/Fr 16 bis So 16 h/Holsteinische Schweiz
  • Seminargebühr 120-220 Euro (Selbsteinschätzung)
  • 30 Euro für biologisch-vollwertige Verpflegung
  • Übernachtung im eigenen Zelt/Isomatte auf dem Naturgelände (oder im Seminarraum)
  • Solltest Du teilnehmen wollen aber finanziellen Engpass haben, sprich uns bitte an!

Es begleiten dich:

  • Johannes Heine
    0176-52088841/johannes.heine@posteo.de/www.im-weiten-unterwegs.de
    Baumpfleger und -kletterer, langjähriger Hirte und Senn in den Schweizer Alpen,
    ausgebildet zum Visionssucheleiter in der Tradition der School of Lost Borders,
    Ausbildung in Systemischer Naturtherapie (natur and healing.ch), inspiriert von der Achtsamkeitspraxis nach Thich Nhat Hanh
  • Silke Schulze-Gattermann
    0173-2448435/info@schulze-gattermann.de/www.silkeschulze-gattermann.de
    Alcelsa®-Coach und Biografin, Seminar- und Visionssucheleiterin,
    erforscht und gestaltet seit 25 Jahren Frei-Räume für die Entwicklung von Menschen und ihren Lebensgeschichten.
    „In der besonderen Herausforderung unserer Zeit erlebe ich die Kraft der Erde – sowie das Licht des Himmels – als eine der heilsamsten Quellen überhaupt. Das Geschenk der initiatischen Naturarbeit lässt uns körperlich, seelisch und geistig tief in diese Verbindung kommen.“

Bist du neugierig geworden? Hast du Fragen? Dann ruf uns an!

Ich freue mich auf Ihre persönliche Geschichte – sowie auf Ihre Ideen, Wünsche und Anregungen.

Ihre Silke Schulze-Gattermann